Der kleine Bruder des Kaiserstuhls

„Du bist ja groß geworden!“ – das könnte man zum Tuniberg als Nachbarbereich des Kaiserstuhls sagen. Immer mehr Winzer bauen ihre Weine im eigenen Keller aus, anstatt die Trauben an große Kellereien abzugeben. So kommt es, dass die Vielfalt der Tuniberg-Weine stark gewachsen ist. Doch wie zeichnet sich so ein Bereich zwischen dem Markgräflerland, dem Breisgau und dem Kaiserstuhl aus? Zum einen durch die Fokussierung auf eine Rebsorte: (Eindeutig durch !) Das Hauptaugenmerkmal liegt hier auf dem Spätburgunder. Seit der Tuniberg ein eigenständiger badischer Weinbaubereich ist, spielt er in der gleichen Liga wie die anderen Regionen Badens.

Wissenswertes über den Bereich

Geographisch gesehen liegt der Tuniberg im Breisgau zwischen dem Schwarzwald und dem Rhein in einer der wärmsten Regionen Deutschlands. Erst seit gut 20 Jahren ist er vom Kaiserstuhl weinbaulich getrennt.  Die höchste Erhebung liegt bei 310 Metern. Auf den 1.063 Hektar bauen die Winzer in mediterranem Klima die Burgunderrebsorten an, also den Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder. Letzterer wird leicht oder kräftig ausgebaut und ist aufgrund der beinahe 2.000 Sonnenstunden pro Jahr konsequent stark im Aroma in der Nase und dem Geschmack auf dem Gaumen.

Ein blühender Weingarten

Die hügeligen und terrassierten Weinberge, die sich auf dem neun Kilometer langen und drei Kilometer breiten Gebiet erstrecken, werden von Weinbergspfirsichbäumen- oder Rosensträuchern geschmückt. Rosensträucher hatten dabei früher die Aufgabe den Winzer vor bevorstehenden Pilzkrankheiten zu warnen, da sie leichter anfällig als die Rebe sind. Der komplette Berg ist mit befahrbaren Teerwegen erschlossen, was den Winzern die Befahrbarkeit zu ihren Weinbergen erleichtert. Das haben sie einer Weinbergsbereinigung aus den 80er Jahren zu verdanken.

Vom Vulkanismus geprägt

Als Relikt des früheren Vulkanismus im Oberrheingraben findet man hier genau wie im Kaiserstuhl Vulkanverwitterungsgestein sowie Lehm-Lössschichten. Der Kalkstein aus der Region stammt aus der Zeit des Jura, einer damaligen vorherrschenden Gesteinsschicht. Diese Bodentypen sind sehr fruchtbar und fördern die Reife von gesunden, aromareichen Trauben. Seit Jahrhunderten nutzen die Winzer das Privileg solcher Böden und bauen darauf die typischen badischen Rebsorten an.

Perfekt zum Abschalten…

Ein beliebtes Kurzurlaubsziel, ein Geheimtipp für Inline-Skater als auch Nordic-Walker und ein Schlemmerparadies für Genießer speziell während der Spargelzeit – all das vereint der Tuniberg. Was gibt es schöneres, als bei einer Tour durch die Weinberge im Herbst ein paar Beeren direkt aus den Weinbergen zu probieren? Wenn man dabei noch bei verschiedenen Aussichtspunkten Blicke auf Freiburg oder den Rimsinger See erhascht, stellt sich sofort das Urlaubsfeeling ein!

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Der kleine Bruder des Kaiserstuhls

„Du bist ja groß geworden!“ – das könnte man zum Tuniberg als Nachbarbereich des Kaiserstuhls sagen. Immer mehr Winzer bauen ihre Weine im eigenen Keller aus, anstatt die Trauben an große Kellereien abzugeben. So kommt es, dass die Vielfalt der Tuniberg-Weine stark gewachsen ist. Doch wie zeichnet sich so ein Bereich zwischen dem Markgräflerland, dem Breisgau und dem Kaiserstuhl aus? Zum einen durch die Fokussierung auf eine Rebsorte: (Eindeutig durch !) Das Hauptaugenmerkmal liegt hier auf dem Spätburgunder. Seit der Tuniberg ein eigenständiger badischer Weinbaubereich ist, spielt er in der gleichen Liga wie die anderen Regionen Badens.

Wissenswertes über den Bereich

Geographisch gesehen liegt der Tuniberg im Breisgau zwischen dem Schwarzwald und dem Rhein in einer der wärmsten Regionen Deutschlands. Erst seit gut 20 Jahren ist er vom Kaiserstuhl weinbaulich getrennt.  Die höchste Erhebung liegt bei 310 Metern. Auf den 1.063 Hektar bauen die Winzer in mediterranem Klima die Burgunderrebsorten an, also den Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Spätburgunder. Letzterer wird leicht oder kräftig ausgebaut und ist aufgrund der beinahe 2.000 Sonnenstunden pro Jahr konsequent stark im Aroma in der Nase und dem Geschmack auf dem Gaumen.

Ein blühender Weingarten

Die hügeligen und terrassierten Weinberge, die sich auf dem neun Kilometer langen und drei Kilometer breiten Gebiet erstrecken, werden von Weinbergspfirsichbäumen- oder Rosensträuchern geschmückt. Rosensträucher hatten dabei früher die Aufgabe den Winzer vor bevorstehenden Pilzkrankheiten zu warnen, da sie leichter anfällig als die Rebe sind. Der komplette Berg ist mit befahrbaren Teerwegen erschlossen, was den Winzern die Befahrbarkeit zu ihren Weinbergen erleichtert. Das haben sie einer Weinbergsbereinigung aus den 80er Jahren zu verdanken.

Vom Vulkanismus geprägt

Als Relikt des früheren Vulkanismus im Oberrheingraben findet man hier genau wie im Kaiserstuhl Vulkanverwitterungsgestein sowie Lehm-Lössschichten. Der Kalkstein aus der Region stammt aus der Zeit des Jura, einer damaligen vorherrschenden Gesteinsschicht. Diese Bodentypen sind sehr fruchtbar und fördern die Reife von gesunden, aromareichen Trauben. Seit Jahrhunderten nutzen die Winzer das Privileg solcher Böden und bauen darauf die typischen badischen Rebsorten an.

Perfekt zum Abschalten…

Ein beliebtes Kurzurlaubsziel, ein Geheimtipp für Inline-Skater als auch Nordic-Walker und ein Schlemmerparadies für Genießer speziell während der Spargelzeit – all das vereint der Tuniberg. Was gibt es schöneres, als bei einer Tour durch die Weinberge im Herbst ein paar Beeren direkt aus den Weinbergen zu probieren? Wenn man dabei noch bei verschiedenen Aussichtspunkten Blicke auf Freiburg oder den Rimsinger See erhascht, stellt sich sofort das Urlaubsfeeling ein!